Bernd Mauß

Bernd Mauß

b_mausBildhauer

Kunststation Rheinelbe
Leithestr. 111c, 45886 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 / 179 16 99
E-Mail: mbmauss@arcor.de
Homepage: www.kunststation-rheinelbe.de

1943 geboren
frühes künstlerisches Arbeiten
Studium der Erziehungswissenschaft Schwerpunkt Theologie
an der Universität Dortmund,
Leiter des Ev. Bildungswerkes im Stadtkirchenverband Essen
Seit 1988 plastisches Arbeiten in Stein und Holz
Objekte mit Eisen und Steatit, Holzschnitte

Ausstellungen (Auswahl):
1991 NRZ – Galerie, Essen
1992 Städtische Galerie Schloß Borbeck, Essen; Städtische Galerie im Entenbühl, Mühlhausen / Thüringen
1994 Orangerie des Grugaparks, Essen ; Galerie der WAZ, Essen
1996 Apostelnotkirche, Essen – Frohnhausen, Kirche und Kunst (Katalog)
1997 Friedenssaal im historischen Rathaus, Münster, Spotkania (Katalog); Kunstverein Schollbrockhaus, Herne;
Kunstprojekt im Stadtteil „Echt Kunst – echt hier I“, Marktplatz Essen – Katernberg (Katalog)
1998 Kulturzentrum Selm
1992 – 2000 jährlich Ausstellungsprojekte auf Zeche Zollverein Essen mit KuNo
2000 Ev. Kirche am Markt, Essen – Katernberg „Echt Kunst – echt hier II“ (Katalog) ; Kulturprojekt Kreuzer, Kirchengemeinde Essen – Vogelheim, „Raumwandlungen“
2001 Galerie Indivisuell, Essen
2002 Haus der Kirche, Essen (Katalog); Wissenschaftspark Gelsenkirchen, mit BGK;
Akademie Mt. Cenis, Herne mit BGK; St. Mariä Himmelfahrt, Gelsenkirchen mit BGK
2004 Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen- Hösel, mit BGK(Katalog); Wolfsburg Mülheim
mit BGK; Forum Bergmannsglück, Gelsenkirchen
2005 T– Systems, Mülheim mit KuNo ( Katalog ); KunstRaus Mülheim mit BGK; Internationales
Symposion Koper, Slowenien; Galerie Windkracht 13, Den Helder NL (mit BGK); Domizil des
BGK, Gelsenkirchen; Faszination Fussball, Wissenschaftspark Ge (mit BGK); Farbetagen,
IKT Ge (mit BGK)
2006 Genesis- Projekt , Kirche Rotthausen (Katalog) mit BGK; Hajek- Projekt (Katalog), Melanchthon- Kirche,
Essen mit KuNo, Fussball in Essen und Gelsenkirchen mit BGK
2007 Museu Casa O‘ Conor, Alcanar, Spanien; Jahresschau Museum Gelsenkirchen; Internat. Symposion Brsec, Kroatien
2007- 2011 Galeria Núria Prades- Nuriart, Alcanar
2008 Zollverein XII, Essen, 15 Jahre KuNo; Museum Schönecken, Kultursommer Rheinlandpfalz, mit BGK; Internat.
Symposion und Ausstellung Brsec, Kroatien; Schalthausspiele Ge- Schalke mit BGK, Katalog; Atelier Gölzenleuchter,
Bochum, Carl von Ossietzky
2009 3 Galerien in Kroatien ( mit BGK ); Orangerie des Grugaparks, Essen
2010 Starke Orte, Kulturhauptstadtprojekt der Künstlerbünde im Revier: Hochbunker Herne und „Der Stier“,Gelsenkirchen
(Kataloge u. Dokumentation); Industrieclub Ge; Wasserturm Wesel; Welterbe Zollverein, Essen
2011 Welterbe Zollverein, Essen; Domizil des BGK, GE; Burggalerie Peniscola,Spanien; ThyssenKrupp Steel Europe/
Bildungszentrum, Duisburg; Industriepark, Kamen: VHS- Galerie, Herne
2012 Welterbe Zollverein, Essen; Objektausstellung“Gartenkunst“ mit BGK,Offenes Atelier Rheinelbe; Akademie
Altenkirchen
2013 Bernd Mauß- Skulptur und Zeichnung, Galerie des BGK; Offenes Atelier Kunststation Rheinelbe + Gartenkunst;
St. Barbara Kirchenproekt des BGK

Mitglied der Kunstgruppe Nord (KuNo), der IG – Medien (Ver.di), des Kunstvereins Gelsenkirchen und des
Gelsenkirchener Künstlerbundes (BGK); Vorsitzender des Bundes Gelsenkirchener Künstler

Hans-Jörg Loskill, Kulturredakteur der WAZ zu Bernd Mauß’ Arbeiten:

Bernd Mauß ist Bildhauer, schafft klare, dem Menschen und seinem Körper entlehnte Proportionen und in den Raum ragende Gebilde, die oft einen torsohaften Eindruck hinterlassen. Ganz bewusst verzichtet dieser Künstler, es ist sein Prinzip und seine Mission, auf eine komplette Vollendung der Herausforderung Mensch. So, als wollte er sagen, dass kein Mensch perfekt sein kann, dass kein Körper allen ästhetischen Bedingungen, keinem Goldenen Schnitt genügen könne. Für Mauß aber bedeutet die Reduzierung auf Korpus, auf Brust, auf Rumpf usw. eine Hinwendung zum Ursprünglichen und zum Originalen, zur Idealisierung und zu einer inneren Schönheit. Er sucht nicht das Ich im plastischen, aus Stein oder Holz geformten Gegenüber. Seine Kunst- Wesen sprechen eine eigene Sprache – letztlich sind auch diese Körperformen der Natur abgelauschte Objekte. Er nennt daher die meisten Arbeiten ganz schlicht „ vegetative Formen“ – er begegnet ihnen in unserer Umwelt, in der Natur, in der Landschaft, erodiert von Wind und Wetter und dem Wasser, zufällig entstandene, in der Bewegung erstarrende, Proportions- und Perspektivwerke, die im Verhältnis zum Menschen gesehen werden müssen. Teilweise sind es fragile Konstruktionen, dann auch wieder kompakte Objekte voller Lebensweisheit und – kraft. All diese nur scheinbar seelenlosen Wesen besitzen eine Seele, die zunächst nur der Künstler kennt und begreift.